RTN010: Einfach nicht sterben

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Mit einem lauten, etwas obszön-feuchtem Knall verschwindet der Kopf eines weiteren Zombies in einer roten Wolke. Die Schützin duckt sich hinter eine umgestürzte Frittenbude und lädt mit einer routinierten, sicheren Handbewegung ihre Doppelläufige nach. Neben ihr kauert ihr Sohn, der mit leicht zitternden Fingern einen Colt, der viel zu groß für ihn ist, nachlädt. Das Stöhnen der Zombies bedrängt die beiden von allen Richtungen. Bald geht die Sonne unter. Mutter und Sohn schauen sich an und umklammern ihre Waffen. Er murmelt leise: \“Einfach nicht sterben\“, steht auf und drückt ab.

In einem verlassenen Baumarkt treffen sich die Retinauten, um über Cloud Atlas, Skyfall, Star Wars, schlechten deutschen Elektro, Horrofilme, Philosophen und Steampunk zu reden.

Mit dabei: Chef, Lukas und Marcel

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  • Pingback: Vorhersage Montag, 12.11.2012 | die Hörsuppe()

  • Patrick

    Hallo ihr Retinauten!

    Ich bin ein großer Freund Eures Podcasts und habe, nachdem ich durch einen glücklichen Zufall auf ihn gestoßen bin, auch inzwischen alle Folgen nachgehört. Umso mehr freue ich mich jetzt auf jede neue Folge!

    Der Anstoß Euch mal zu schreiben war jetzt aber vor allem, dass ich eine Umsetzung Eurer in diesem Podcast aufgeworfenen Idee, sich mal etwas mit dem Horror-Genre zu befassen, toll fände. Wo fängt das Genre an? Wo hört es auf? Was macht einen Horrorfilm zum Horrorfilm? Was gibt es noch, was landläufug als Horror bezeichnet wird, aber eigentlich keiner ist? Und wie nennt man das dann? Alles spannende Fragen.
    Ich bin zwar auch eher der Schisser, wenn es um Horrorfilme geht und schaue sie daher nur seltern, aber ich finde eine theoretische Auseinandersetzung mit Genres immer interessant und faszinierend! Also wenn Ihr mal Lust auf so eine „Genre-Exploration“ hättet: Ich würd mich freuen. 😉

    Abschließend aber noch mal vielen Dank für euren PodCast! Ach und übrigens verdanke ich Euch viele tolle Stunden mit „The Wire“ und alleine dafür, dass ihr mich dazu gebracht habt diese geniale Serie zu schauen, habt Ihr Dank verdient! 😀

    Macht weiter so!
    VG Patrick

  • SecondUnitTamino

    Hi,

    Ich möchte auch mal kurz meine Komplimente und Grüße da lassen. Ich find’s im Allgemeinen ziemlich schwieirg, vernünftige deutsche Podcasts zu Filmen etc. zu finden, aber euch höre ich sehr gerne, obwohl ich mich normalerweise recht wenig für Serien interessiere. Eure Stimmen und die recht ruhige Gesprächsführung finde ich sehr angenehm. Jedenfalls grüße ich euch mal im Namen von unserem Podcast, der wöchentlich aus dem hohen Norden (Kiel) gesendet wird. Ihr dürft natürlich auch gerne mal bei uns reinschauen:

    http://secondunit-podcast.de/

    Auf jeden Fall fand ich’s symphatisch, dass ihr Skyfall auch nicht kompromisslos in den Himmel lobt. Da haben wir uns in unserer vorletzten Episode auch ganz schön zu in die Haare bekommen. Ich persönlich fand den Film insgesamt ehrlich gesagt eher belanglos bis auf einige Momente hier und da. Bond ist aber auch nicht so mein Fall.

    Was Dredd angeht, bin ich wirklich gespannt auf den neuen Film. Ich bin vermutlich einer der zehn Leute auf diesem Planeten, die den alten Film unglaublich unterhaltsam finden, auch wenn’s zum größten Teil natürlich guilty pleasure ist. Auf jeden Fall klingt der neue nach Chef’s Einschätzung recht interessant. Ich mag Filme, die nicht versuchen, mehr zu sein als sie sein können und gleichzeitig konsequent ihr Nische-Kino ausfüllen.

    Die Horror-Thematik interessiert mich inzwischen auch immer mehr. Ich kenne mich noch nicht allzu sehr aus in der Thematik, aber ich habe mir für 2013 vorgenommen, mehr Klassiker aufzuarbeiten. Bekannte Werke wie „The Thing“, „Shining“ oder „Jaws“ sind mir bekannt, aber wenn es mehr in die Kenner-Abteilung geht, bin ich noch recht unwissend. „House of 1000 Corpses“ oder „Tucker &Dale vs. Evil“ fand ich z.B. ziemlich amüsant, wenn Chef da vielleicht noch weitere Filme kennt, die in eine solche charmant überdrehte Richtung gehen, würde es mich interessieren.

    „Cloud Atlas“ haben wir für unseren Podcast vorgestern im Kino angeschaut und wir waren beide unglaublich beeindruckt. Für mich kann ich jetzt schon sagen, dass es einer der besten Filme ist, die ich je gesehen habe. Ich habe in meinem Leben sicher schon an die Tausend Filme geschaut und bin bei weitem nicht leicht zufriedenzustellen. Aber „Cloud Atlas“ ist auf jeden Fall in meiner all-time Top 20. Ich kenne das Buch zwar nicht, bin aber großer Nietzsche-Freund und habe im Film einige Nietzscheanische Elemente erkannt, gerade wenn man an seine Aphorismen zur „Ewigen Wiederkehr“ denkt. Beim Trailer bin ich auch genau eurer Meinung. Der Trailer stellt den Film als nerviges pseudo-Blabla dar, was einfach überhaupt nicht der Klasse des Films angemessen ist. „Cloud Atlas“ erinnert mich definitiv auch an Aronofsky’s „The Fountain“. Der Film hat mir zwar nicht sonderlich gefallen (als einziger in seiner Filmographie), aber ich habe trotzdem eine interessante Ähnlichkeit im Aufbau und Inhalt erkannt. „Cloud Atlas“ ist im Grunde genau das, was ich mir damals von „The Fountain“ gewünscht hätte.

    Zum Abschluss wollte ich mich nur kurz dafür bedanken, dass einer von euch (ich weiß leider nicht mehr wer) mal die Hörspielreihe „Mark Brandis“ empfohlen hat. Ich bin ebenfalls großer Hörspielfan und hatte den Namen schon öfter mal gelesen, aber mir dann mal ein Herz gefasst und mir den Großteil der Folgen besorgt. Wirklich schöne Serie mit tollen Geschichten und vor allem handwerklich einwandfrei. Für mich erreicht die Reihe zwar nicht ganz die Klasse eines „Gabriel Burns“ oder „John Sinclair“ aber sie ist definitiv mit Köpfchen und viel Liebe zum Detail gemacht, auch wenn mich nicht alle Folgen voll überzeugt haben (ganz ähnlich wie z.B. auch „Dorian Hunter“).

    Also nochmal ein dickes Kompliment an euren Podcast, bleibt so wie ihr seid und macht weiter so. Wenn ihr Lust und Zeit habt, hört mal bei uns rein.

    Liebe Grüße

    Tamino von Second Unit

  • LikerDress

    Na na na, ganz schön harsche Worte zur Bond-Serie. Über einen Mythos wie James Bond sollte man nicht so einfach abfällig urteilen ohne Ahnung davon zu haben 😉

    • Chef

      Dass James Bond eine perverse Mischung aus Sex und Gewalt ist, ist ja wohl weniger ein Werturteil, als vielmehr die erklärte Attraktion und das Konzept dieses „Mythos“, nicht? 🙂

      • Peter

        aha … na ja … LOL sag ich da nur.